Regionalbischöfin Berthild Sachs begrüßte Péter Kondor, Bischof der Süddiözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Ungarn (ELKU) zur Eröffnung der Fastenaktion der ELKB „Füreinander einstehen in Europa“ in Bad Alexandersbad. Diese hat in diesem Jahr den Schwerpunkt „Chancen stärken für Roma in Ungarn“
im Bild v.l.n.r.: Raphael Quandt, Berthild Sachs, Péter Kondor, Dr. Klára Tarr
In der neuen Ausgabe von Grüß Gott Oberfranken geht es um die Frage: "Wehrdienst - ja oder nein?". Viele junge Menschen müssen sich derzeit mit dieser Frage beschäftigen und die Landeskirche möchte sie dabei nicht alleine lassen. Unter anderem berichten wir über einen Besuch von Landesbischof Kopp in einer Oberstufenklasse. Wir stellen Ihnen zwei junge Männer vor, die ihre Entscheidung bereits getroffen haben, und wir haben mit einer der zahlreichen evangelischen Beratungsstellen gesprochen, wo noch Unentschlossene vertraulich und unabhängig Orientierung finden können.
Ökumenischer Gottesdienst mit Erzbischof Herwig Gössl und Regionalbischöfin Berthild Sachs
Unter dem Motto WAGEMUT sind die Ökumenischen Alltagsexerzitien, die weit über Kirchenkreis Bayreuth und Erzbistum Bamberg hinaus jährlich in der Fastenzeit durchgeführt werden, gestartet. Den Auftakt machte ein ökumenischer Gottesdienst mit Frau Regionalbischöfin Berthild Sachs und Herrn Erzbischof Herwig Gössl im Bamberger Dom, den auch die Vertreterinnen des Schreibteams, Dekanin Martina Beck und Pastoralreferentin Susanne Grimmer mitgestalteten. Mit einer Einzelsegnung für Gruppenleitende und Teilnehmende entließ der Gottesdienst, der auch im Livestream mitgefeiert werden konnte, alle in eine inspirierende Exerzitienzeit. (Susanne Grimmer)
im Bild v.l.n.r: Pastoralreferentin Susanne Grimmer, Regionalbischöfin Berthild Sachs, Erzbischof Herwig Gössl, Dekanin Martina Beck
- Wenn der Alltag stiller wird – die Telefonseelsorge bietet anonyme und kostenlose Unterstützung bei Einsamkeit und Stimmungstiefs
- Von guten Mächten – die Worte Bonhoeffers haben in der evangelischen Kirchenmusik ihren festen Platz gefunden
- Am Gedenkort Sinti und Roma
Bamberg/Bayreuth. Was trägt Kirche in Zeiten von Umbruch, Vertrauenskrise und gesellschaftlicher Polarisierung? In einem Doppelinterview mit dem Magazin "Echt Oberfranken" sprechen Erzbischof Herwig Gössl und die evangelisch-lutherische Regionalbischöfin von Bayreuth, Berthild Sachs, offen über Hoffnungsorte, engagierte Ehrenamtliche und neue Wege von Kirche in Oberfranken. Sie erzählen von berührenden Begegnungen, klarer Haltung gegen Ausgrenzung und der Sehnsucht vieler Menschen nach Sinn, Wahrheit und Gemeinschaft – gerade mit Blick auf Advent und Weihnachten. Ein Gespräch über Mut zur Veränderung, ökumenische Nähe und eine Kirche, die dort lebt, wo Menschen sie gestalten.
Die drei Kirchenkreise Nürnberg, Bayreuth und Ansbach-Würzburg mit ihren insgesamt 42 Dekanatsbezirken werden zusammengeführt: Zum 1. Januar 2027 findet die Gründung des Kirchenkreises Franken statt. Dies hat die Landessynode der ELKB auf ihrer Herbsttagung Ende November 2025 mit großer Mehrheit beschlossen.
Diakonin Elisabeth Peterhoff, Leiterin der TelefonSeelsorge Ostoberfranken, verwendete in ihrer Predigt das Gleichnis vom bittenden Freund aus Lukas 11 und das Lied „Ein Freund, ein guter Freund“ aus dem Film „Die Drei von der Tankstelle“, um die Arbeit der TelefonSeelsorge zu schildern.
„Ich bin außerordentlich dankbar, dass hier in Bayreuth so viele Ehrenamtliche Tag für Tag, abends und am Wochenende dafür sorgen, dass Menschen aus der ganzen Region ganz unkompliziert jemanden zum Zuhören finden; ein offenes Ohr, ein mitfühlendes Herz“, sagte Regionalbischöfin Berthild Sachs, die als Vorsitzende der Seelsorgestiftung zum Gottesdienst eingeladen hatte. „Danke Ihnen, die Sie heute auch da sind und den Gottesdienst mit der Stiftung feiern.“ Da Themen wie Einsamkeit und Suizidprävention allmählich auch in den Fokus der Politik rückten, sei die TelefonSeelsorge inzwischen „weit über die Kirche hinaus präsent, bekannt und im Bewusstsein“.
Regionalbischöfin Berthild Sachs nahm an einem gebärdensprachlichen Gottesdienst in der Christuskirche teil. Ein Team des Bayreuther Sprengels der Evangelischen Gebärdensprachlichen Kirchengemeinde in Bayern hatte den Gottesdienst zum Thema „Brot und Mitgefühl“ liebevoll vorbereitet. Die gehörlose Katechetin Brigitte Schmidt aus Nürnberg und einige Mitglieder ihres Gebärdenchors unterstützten das Bayreuther Team mit Pfarrerin Annemarie Ritter.
Anschließend gab es ein langes, lebhaftes Gespräch mit der Regionalbischöfin, bei dem die Dolmetscherin intensiv gefordert war. Gemeindesprecherin Gaby Kufner moderierte; mehrere gehörlose Ehrenamtliche schilderten ihre Erfahrungen und betonten, wie wichtig es für sie ist, in ihrer Muttersprache über Glaubensinhalte diskutieren und Gottesdienst feiern zu können.
Die Regionalbischöfin äußerte beim Abschied: „Ich habe noch selten an einem einzigen Nachmittag so viel Neues erlebt und gelernt. Der warmherzige, vertrauensvolle Austausch wird sicher noch lange nachschwingen. Ich bin tief beeindruckt von der hochengagierten Arbeit, die in der Gebärdensprachlichen Kirchengemeinde hier in Bayreuth geleistet wird.“
Regionalbischöfin Berthild Sachs kommt in der aktuellen Folge des Podcasts "Allmächd! Bamberger Gespräche über Gott und die Welt" ins Gespräch mit Erzbischof Herwig Gössl. Moderiert von Claudia Alraum und Lilli Reibenspies werfen die Beteiligten einen Blick zurück auf das Bistumsmotto 2024 "End-lich leben": Welche Projekte haben in diesem Rahmen den Erzbischof besonders beeindruckt und welche Beispielprojekte unterstützt die evangelische Kirche? Im Gespräch legen Erzbischof und Regionalbischöfin ihre eigene Sicht auf Endlichkeit und Tod dar und tauschen sich über Unterschiede beider Konfessionen aus. Wie können Kirchen dazu beitragen, dass das Sterben in Würde geschehen kann? Und auch aktuelle Entwicklungen bleiben nicht außen vor: Wie ist der Einsatz von KI beim Umgang mit Tod und Trauer zu bewerten? Hören Sie hinein unter https://allmaechd.podigee.io/


