• Wenn der Alltag stiller wird – die Telefonseelsorge bietet anonyme und kostenlose Unterstützung bei Einsamkeit und Stimmungstiefs
  • Von guten Mächten – die Worte Bonhoeffers haben in der evangelischen Kirchenmusik ihren festen Platz gefunden
  • Am Gedenkort Sinti und Roma

Hier geht's zur Sendung!

Logo Telefonseelsorge
Bildrechte TelefonSeelsorge

 

0800 111 0111
0800 111 0222
0800 116 123

www.telefonseelsorge.de

 

 

 

 

Regionalbischöfin Sachs und Erzbischof Gössl
Bildrechte epd Katharina Gebauer/ Pressestelle Dominik Schreiner

Bamberg/Bayreuth. Was trägt Kirche in Zeiten von Umbruch, Vertrauenskrise und gesellschaftlicher Polarisierung? In einem Doppelinterview mit dem Magazin "Echt Oberfranken" sprechen Erzbischof Herwig Gössl und die evangelisch-lutherische Regionalbischöfin von Bayreuth, Berthild Sachs, offen über Hoffnungsorte, engagierte Ehrenamtliche und neue Wege von Kirche in Oberfranken. Sie erzählen von berührenden Begegnungen, klarer Haltung gegen Ausgrenzung und der Sehnsucht vieler Menschen nach Sinn, Wahrheit und Gemeinschaft – gerade mit Blick auf Advent und Weihnachten. Ein Gespräch über Mut zur Veränderung, ökumenische Nähe und eine Kirche, die dort lebt, wo Menschen sie gestalten.

Am 7. Dezember 2025 wurde die Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) neu gewählt. Die 11.309 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher entschieden über die Zusammensetzung der Landessynode, die künftig wieder 108 Mitglieder umfasst. Die Wahl führt zu einer deutlichen Erneuerung: Über 70% der Gewählten sind erstmals in der Landessynode, mehr als die Hälfte der künftigen Mitglieder sind Frauen. 
Regionalbischöfin Berthild Sachs dankt allen Personen, die sich im Kirchenkreis Bayreuth zur Wahl gestellt haben und gratuliert den wieder und neu gewählten Mitgliedern der Landessynode.
ELKB Kirchenkreise
Bildrechte Campus Kommunikation

Die drei Kirchenkreise Nürnberg, Bayreuth und Ansbach-Würzburg mit ihren insgesamt 42 Dekanatsbezirken werden zusammengeführt: Zum 1. Januar 2027 findet die Gründung des Kirchenkreises Franken statt. Dies hat die Landessynode der ELKB auf ihrer Herbsttagung Ende November 2025 mit großer Mehrheit beschlossen.

In Grüß Gott Oberfranken geht es diesmal um Seelsorge. Am Bahnhof wird Seelsorge durch die Bahnhofsmission geleistet. Sie ist Anlaufstelle für Menschen in Notlagen und für Reisende. Wir begleiten einen der Ehrenamtlichen dort.

Hinter den Gittern der JVA Hof steht ein Gefängnisseelsorger den Inhaftierten bei. Seelsorge für junge Menschen leistet zum Beispiel der Konfirmandenunterricht. Die junge Kirche Overflow im Frankenwald geht dabei ganz neue Wege.Und Seelsorge auf dem Land statt in der Großstadt - ein Pfarrersehepaar kehrt zurück nach Franken.

Hier gehts's zur Sendung.

Verlosung beim Jahresgottesdienst mit Regionalbischöfin
Bildrechte Klaus Morsch

Diakonin Elisabeth Peterhoff, Leiterin der TelefonSeelsorge Ostoberfranken, verwendete in ihrer Predigt das Gleichnis vom bittenden Freund aus Lukas 11 und das Lied „Ein Freund, ein guter Freund“ aus dem Film „Die Drei von der Tankstelle“, um die Arbeit der TelefonSeelsorge zu schildern.

„Ich bin außerordentlich dankbar, dass hier in Bayreuth so viele Ehrenamtliche Tag für Tag, abends und am Wochenende dafür sorgen, dass Menschen aus der ganzen Region ganz unkompliziert jemanden zum Zuhören finden; ein offenes Ohr, ein mitfühlendes Herz“, sagte Regionalbischöfin Berthild Sachs, die als Vorsitzende der Seelsorgestiftung zum Gottesdienst eingeladen hatte. „Danke Ihnen, die Sie heute auch da sind und den Gottesdienst mit der Stiftung feiern.“ Da Themen wie Einsamkeit und Suizidprävention allmählich auch in den Fokus der Politik rückten, sei die TelefonSeelsorge inzwischen „weit über die Kirche hinaus präsent, bekannt und im Bewusstsein“.

Wenn ein geliebter Mensch verstirbt, bedeutet das Starre und Schmerz. Es ist eine schwere emotionale Ausnahmesituation. Horst Ackermann und seine Familie haben das im vergangenen Jahr auf eine sehr besondere Weise erlebt. Ihre Mutter durfte zuhause sterben. Er erzählt uns über diesen besonderen Moment voller Würde und Frieden.

Frieden finden die Allerkleinsten - die sogenannten Sternenkinder - in Coburg ab sofort auf einem neuen Grabfeld: dem Garten der Sternenkinder.

Und wir erfahren, welche Vorsorge wir alle selbst treffen können, um unseren Angehörigen im Falle unseres Todes die Last von Entscheidungen zu nehmen.

Hier geht's zur Sendung.

Regionalbischöfin Berthild Sachs nahm an einem gebärdensprachlichen Gottesdienst in der Christuskirche teil. Ein Team des Bayreuther Sprengels der Evangelischen Gebärdensprachlichen Kirchengemeinde in Bayern hatte den Gottesdienst zum Thema „Brot und Mitgefühl“ liebevoll vorbereitet. Die gehörlose Katechetin Brigitte Schmidt aus Nürnberg und einige Mitglieder ihres Gebärdenchors unterstützten das Bayreuther Team mit Pfarrerin Annemarie Ritter.

Anschließend gab es ein langes, lebhaftes Gespräch mit der Regionalbischöfin, bei dem die Dolmetscherin intensiv gefordert war. Gemeindesprecherin Gaby Kufner moderierte; mehrere gehörlose Ehrenamtliche schilderten ihre Erfahrungen und betonten, wie wichtig es für sie ist, in ihrer Muttersprache über Glaubensinhalte diskutieren und Gottesdienst feiern zu können.

Die Regionalbischöfin äußerte beim Abschied: „Ich habe noch selten an einem einzigen Nachmittag so viel Neues erlebt und gelernt. Der warmherzige, vertrauensvolle Austausch wird sicher noch lange nachschwingen. Ich bin tief beeindruckt von der hochengagierten Arbeit, die in der Gebärdensprachlichen Kirchengemeinde hier in Bayreuth geleistet wird.“

Seit 50 Jahren stehen in Bayern auch Frauen auf der Kanzel – ein Meilenstein. Viele Frauen haben seitdem diesen Weg eingeschlagen – eine von ihnen ist auch Regionalbischöfin Berthild Sachs. Sie erzählt von ihren Anfängen als Pfarrerin, von Herausforderungen auf dem Weg ins Bischofsamt – und auch davon, wie sich Erwartungen an Frauen im Talar verändert haben.

Berggottedienst auf dem Hainberg
Bildrechte Andrea Münster

Eine Premiere in ihrer noch jungen Amtszeit erlebte Regionalbischöfin Berthild Sachs an diesem hochsommerlichen Septembersonntag: Jenseits der Landesgrenze predigte sie beim Gipfelgottesdienst auf dem Hainberg bei Asch. Sie traf dabei erstmals auch auf ihren tschechischen Amtskollegen Pavel Pokorný aus Prag. Er ist als Synodalsenior die geistliche Leitungsperson der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder, die seit langem mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchen in Bayern freundschaftlich verbunden ist.

Christinnen und Christen aus Bayern und Tschechien hatten sich am Vormittag zahlreich auf der sonnigen Wiese zum Gottesdienst eingefunden. Die Regionalbischöfin griff in ihrer Predigt – passend zum hochgelegenen Ort – die biblische Erzählung von Jakobs Traum von der Himmelsleiter und lud zum Nachdenken darüber ein, wie Gott in Träumen begegnet.

Termine der Regionalbischöfin

Tageslosung